Frisches Blut auf dem Toilettenpapier

So ging es damals los bei mir. Nach einem ganz normalen Stuhlgang hatte ich auf dem Toilettenpapier einen hellroten, frischen Tropfen Blut.

Ich erschreckte mich wahnsinnig und tastete erst einmal, ob es eine äußerliche Verletzung gab. Da war nichts zu erkennen und die Blutung schien auch gestoppt. Ich habe mich dann sofort im Internet schlaugemacht — wahrscheinlich genau so, wie Sie es gerade tun. Und ohne mich selbst zu sehr loben zu wollen: Es ist gut, dass Sie auf meiner Seite gelandet sind.

Denn was in Internetforen und auf Portalen über Hämorrhoiden geschrieben steht, ist oftmals großer Blödsinn und trägt nur dazu bei, dass der Betroffene noch verunsicherter ist als zuvor. Von Hämorrhoiden, die man mit dem Finger „zurückdrücken“ muss, über ohnmächtig werdende Patienten bis hin zu Operationen mit gravierenden Spätfolgen — solche Fälle gibt es, aber sie sind die absolute Ausnahme. In der Regel handelt es sich um Betroffene, die jahrzehntelang nicht zum Arzt gegangen sind. Das muss nicht sein.

Mein langer Weg zum richtigen Arzt

Natürlich ist die Vorstellung einer proktologischen Untersuchung nicht gerade verlockend. Aber die tatsächliche Untersuchung ist überhaupt nicht schlimm — sie dauert nur wenige Sekunden und ist in keiner Weise schmerzhaft. Wenn Sie also über mehrere Tage hinweg Blut am Toilettenpapier bemerken, lassen Sie das von einem Proktologen anschauen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Ich selbst hatte damals bewusst einen älteren Arzt gesucht — ich dachte, ein alter Hase macht weniger Fehler. Heute sehe ich das komplett anders. Denn viele ältere Ärzte behandeln Hämorrhoiden noch nach dem Stand der 80er und 90er Jahre: Verödung. Das verschafft für einige Monate Ruhe, löst das Problem aber nicht. Irgendwann blutet es wieder.

Ich war 12 Mal in 5 Jahren zum Veröden. Zwölf Mal. Der Arzt sagte mir jedes Mal, das sei völlig normal. Die Frustration wuchs — bis ich mir eine zweite Meinung holte.

Diesmal suchte ich mir bewusst einen jungen Arzt, der auf neue Therapieansätze spezialisiert war. Er war monatelang ausgebucht — schon ein gutes Zeichen. Die Behandlung war eine andere Welt: Keine mittelalterlichen Gerätschaften, sondern eine entspannte Seitenlage auf einer Liege. Und vor allem: Er verödete nicht. Er sagte mir, mein Gewebe sei durch die vielen Verödungen bereits stark vernarbt. Hinzu kam, dass sich durch das jahrelange Pressen beim Stuhlgang zwischenzeitlich auch eine Analfissur gebildet hatte — ein schmerzhafter Einriss der Schleimhaut im Afterkanal, der das ohnehin gereizte Gewebe zusätzlich belastete. Auch das, so der Arzt, lasse sich ohne Operation in den Griff bekommen — wenn man das Gewebe von innen gezielt unterstützt und die richtigen Verhaltensänderungen konsequent umsetzt.

Was wirklich hilft — und warum

Sein Rat war einfach, aber wirkungsvoll: Auf die Toilette nur gehen, wenn man wirklich muss. Beim Stuhlgang so wenig pressen wie möglich. Danach zügig aufstehen und den Bereich mit Wasser reinigen — am besten mit einem Bidet oder einem weichen Duschstrahl, zur Not ein feuchter Waschlappen. Kein feuchtes Toilettenpapier — die darin enthaltenen Chemikalien schaden der Afterhaut langfristig.

Dazu viel trinken, am besten Wasser. Wer zu wenig trinkt, hat härteren Stuhl, muss mehr pressen — und bringt die Hämorrhoiden damit erst recht zum „Platzen“. Das klingt banal, macht aber einen enormen Unterschied. Und bei einer Analfissur ist ein weicher, gut geformter Stuhl geradezu entscheidend — denn jeder harte Stuhlgang reißt die empfindliche Schleimhaut erneut auf und verhindert die Heilung.

Ich erwähne diese Tipps bewusst, auch wenn viele sie schon kennen. Denn mir geht es um einen Weg, der eine Operation vermeidet. Und das gelingt nur, wenn man an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzt — Verhalten und Ernährung von innen.

Heilung von innen: Aminosäuren als Schlüssel

Der entscheidende Baustein kam dann von meinem Arzt selbst: Er wies mich auf Nahrungsergänzungsmittel hin, die speziell auf Enddarm-Beschwerden ausgerichtet sind. Der wichtigste Wirkstoff sind bestimmte Aminosäuren, die das Bindegewebe im Enddarm stärken und den Druck auf die Hämorrhoiden senken — und die gleichzeitig die Regeneration der Schleimhaut bei Analfissuren unterstützen. Dazu gibt es mehrere Universitätsstudien. Keine Chemie — sondern die natürliche Versorgung des Körpers mit dem, was ihm fehlt.

Parallel dazu erfuhr ich, wie wichtig ein gut geformter Stuhl bei allen Enddarm-Beschwerden ist — ob Hämorrhoiden oder Analfissuren. Auch dafür gibt es gezielte Unterstützung von innen, mit speziellen Ballaststoffen und Nährstoffen, die den Darm regulieren, ohne ihn zu reizen.

Was ich konkret empfehle

Nach allem, was ich ausprobiert und recherchiert habe, empfehle ich drei Produkte — je nach Bedarf einzeln oder kombiniert:

Für die Heilung von innen — hier gibt es zwei sehr gute Optionen:

JUVEL-5 pro balance — vom europäischen Marktführer im Bereich Aminosäuren, seit Jahrzehnten etabliert. Das ist das Produkt, das mir mein Arzt empfohlen hat und mit dem ich meine Ergebnisse erzielt habe. Meine persönliche Empfehlung: morgens und abends je 2 Kapseln.

Euramin Colon Care — von einem deutschen Familienunternehmen, das sich seit vielen Jahren auf Aminosäuren spezialisiert hat. Eine sehr gute Alternative, besonders für alle, die bewusst ein heimisches Produkt bevorzugen. Ebenfalls morgens und abends je 2 Kapseln.

Für einen gut geformten Stuhl:

evamonda Ventri — speziell entwickelt für die Regulierung des Darms bei Enddarm-Beschwerden. 2 Kapseln täglich zu einer Mahlzeit. Wer möchte, kann Ventri gut mit JUVEL-5 oder Euramin kombinieren — morgens und abends die Aminosäuren, zu einer Mahlzeit Ventri.

Es ist 4 Jahre her

Seitdem ich diese Kombination konsequent einhalte — und die Verhaltenstipps meines Proktologen beherzige — habe ich nie mehr Blut am Toilettenpapier gehabt. Die Hämorrhoiden haben sich verkleinert, die Analfissur ist vollständig verheilt, und ich bin diese Sorgen endlich los.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einige hilfreiche Informationen geben konnte. Wenn Sie Fragen haben oder Ihre eigenen Erfahrungen teilen möchten, nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf.

Ihr Markus

 

 

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