Frisches Blut auf dem Toilettenpapier

So ging es damals los bei mir. Nach einem ganz normalen Stuhlgang hatte ich auf dem Toilettenpapier einen hellroten, frischen Tropfen Blut.

Ich erschreckte mich wahnsinnig und tastete erst einmal, ob es eine äußerliche Verletzung gab. Da war nichts zu erkennen und die Blutung schien auch gestoppt.

Ich habe mich dann sofort im Internet schlaugemacht. Das ist ja wahrscheinlich der gleiche Weg, den Sie gerade gehen. Und ohne mich selbst zu sehr loben zu wollen – es ist gut, dass Sie auf meiner Seite gelandet sind. Denn das was in Internetforen und auf Portalen über Hämorrhoiden geschrieben steht, ist oftmals großer Blödsinn und trägt nur dazu bei, dass der Betroffene noch verunsicherter ist als zuvor.

Jedenfalls ging es mir damals so. Da stand etwas geschrieben von Hämorrhoiden, die heraustreten und die man dann mit dem Finger wieder „zurückdrücken“ muss. Oder von Blutungen infolge von Hämorrhoiden, die so stark sind, dass der Betroffene ohnmächtig wurde. Oder von solch starken Schmerzen, dass Medikamente eingenommen werden mussten. Immer wieder habe ich auch von Operationen gelesen, die gravierende Spätfolgen hatten. Und vieles mehr…

Solche Fälle wie gerade beschrieben gibt es natürlich. Aber die sind die absolute Ausnahme. Dabei handelt es sich meist um Betroffene, die über Jahre oder sogar Jahrzehnte stetig immer mehr Probleme mit ihren Hämorrhoiden bekommen haben, ohne sich auch nur ein einziges Mal vom Facharzt (Proktologen) untersuchen zu lassen. Tja, da hat man dann zum Teil auch selber Schuld, wenn es richtig schlimm wird.

Die proktologische Untersuchung meiner Hämorrhoiden

Natürlich ist die Vorstellung solch einer proktologischen Untersuchung nicht gerade zuckersüß. Aber die tatsächliche Untersuchung ist überhaupt nicht schlimm. Sie dauert nur wenige Sekunden und ist in keiner Weise schmerzhaft. Wenn Sie also über mehrere Tage hinweg Blut am Toilettenpapier oder in der Toilettenschüssel nach dem Stuhlgang bemerken, dann lassen Sie das sicherheitshalber einmal von einem Proktologen anschauen.

Leider ist es jedoch ein Glücksspiel, ob man an einen guten oder einen weniger guten Proktologen gerät. Ich hatte mir damals bewusst einen älteren Arzt gesucht, weil ich Angst vor der Behandlung hatte und mehr Vertrauen in jemanden mit viel Berufserfahrung legte. Ich dachte mir, dass bei einem alten Hasen sicherlich jeder Handgriff sitzt und es zu keinen Komplikationen bei der Untersuchung kommt. Das war mir am wichtigsten.

Heute sehe ich das komplett anders! Denn viele der älteren Ärzte behandeln Hämorrhoiden immer noch nach dem wissenschaftlichen Stand der 80er und 90er Jahre. Und damals wurden Hämorrhoiden grundsätzlich verödet. Solch eine Verödung verschafft in der Regel für viele Monate Ruhe, löst aber das Hämorrhoidalleiden nicht. Irgendwann wird es wieder bluten nach dem Stuhlgang.

Ich selbst war damals 12 Mal innerhalb von 5 Jahren zum Veröden. Der Proktologe sagte mir immer wieder, dass das völlig normal sei. Das ständige Veröden frustrierte dennoch zunehmend, so dass ich mir eine zweite Meinung über den Zustand meines Enddarms einholte.

Diesmal suchte ich mir ganz bewusst einen jungen Arzt. Ich hatte auf seiner Homepage gelesen, dass er spezialisiert sei auf neue Therapieansätze bei einem Hämorrhoidalleiden. Das klang interessant.

Und tatsächlich hatte ich diesmal mehr Glück bei der Arztwahl. Er war über Monate hinweg ausgebucht. Das ist ja schon einmal ein gutes Zeichen. Die Behandlung war super. Ging schon damit los, dass man nicht auf solch einen mittelalterlichen eisernen Gynäkologenstuhl klettern musste, sondern sich ganz entspannt seitlich auf eine Liege legte. Hose leicht runter und Beine leicht angewinkelt. Diese Haltung ist viel entspannter und macht die Behandlung dann auch noch einfacher.

Neue Methoden zur Behandlung von Hämorrhoiden

Auch dieser Arzt diagnostizierte Hämorrhoiden des 1. bis 2. Grades. Aber: Er verödete nicht. Das macht er generell nicht. Er sagte mir, dass mein Gewebe in dem Bereich schon sehr vernarbt sei von all den Verödungen. Er versicherte mir aber, dass ich mein Hämorrhoidalleiden auch ohne Verödung in den Griff bekomme.

Und dazu müsste ich nur mein Ess- und mein Stuhlverhalten leicht ändern: Auf die Toilette soll ich nur gehen, wenn ich wirklich muss (das gilt natürlich nur für das „große Geschäft“). Beim Stuhlgang so wenig pressen wie möglich. Und nach dem Stuhlgang nicht noch lange auf der Schüssel sitzen, sondern zügig aufstehen und den Hintern reinigen. Am besten mit Hilfe eines Bidet oder eines weichen Duschstrahls. Nächstbeste Alternative ist ein Waschlappen, der nur mit Wasser befeuchtet wurde. Wenn beides nicht machbar ist, dann ausnahmsweise Toilettenpapier. Aber auf keinen Fall ein feuchtes Toilettenpapier, weil dies Chemikalien enthält, die der Afterhaut langfristig schaden können.

Bei der Ernährung ist es wichtig, viel zu trinken. Am besten Wasser. Wenn man zu wenig trinkt, dann wird der Stuhl härter. Dann wiederum muss man mehr pressen beim Stuhlgang und das bringt die Hämorrhoiden zum „Platzen“. Gleiches gilt, wenn man zu wenige Ballaststoffe zu sich nimmt.

Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel, welche Menschen empfohlen werden, die unter ihren Hämorrhoiden leiden. Die geeignetsten enthalten neben Ballaststoffen auch Vitamine und Mineralstoffe für die Wundheilung. Wichtigster Bestandteil sind jedoch bestimmte Aminosäuren, die das Bindegewebe im Enddarm stärken und die dafür sorgen, dass der Druck auf die Hämorrhoiden gesenkt wird. Dazu gibt es auch mehrere Universitätsstudien. Für weitere Informationen in diesem Zusammenhang empfehle ich die Seite aminosaeure.com.

Zu Beginn meiner Recherche bin ich damals auf Produkte der Marke Euramin gestoßen. Die sind als deutscher Hersteller auf Aminosäuren spezialisiert und haben beim großen europäischen Aminosäuren-Test gut abgeschnitten. Ich war mit deren Produkten immer sehr zufrieden.

Schließlich hat mich mein Arzt aber auf ein spezielleres Produkt gegen Hämorrhoidalleiden hingewiesen, das neben den wichtigen Aminosäuren auch die unentbehrlichen Ballaststoffe enthält. Seitdem nehme ich „Juvel-5 Pro Balance“ täglich zu mir. Die Tatsache, dass es sich dabei um den Testsieger handelt, hat mir zudem meine Entscheidung erleichtert. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue.

Ich persönlich nehme die Aminosäuren schon seit langem zu mir und befolge auch die Verhaltenstipps des Proktologen. Seither geht es mir blendend. Es ist 4 Jahre her, dass ich den Arzt aufgesucht habe und seitdem habe ich nie mehr Blut am Toilettenpapier gehabt. Meine Hämorrhoiden haben sich verkleinert und ich bin diese Sorge endlich los.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einige hilfreiche Informationen rund ums Thema Hämorrhoiden geben konnte und würde mich freuen, wenn Sie für weitere Fragen oder Anregungen Kontakt mit mir aufnehmen.

Entweder über das Formular links in der Seitenleiste unter dem Punkt Kontakt oder per Mail an markus@haemorrhoiden1.info.